Weißer Rauch, historische Figuren, mittelalterliches Stadtleben: Das riesige 360°-Rundbild des Künstlers Yadegar Asisi präsentiert ab voraussichtlich März 2026 das Konstanzer Konzil auf einzigartige Weise. In einem der größten Panoramen der Welt tauchen Besucher:innen in die Zeit von 1414 bis 1418 ein. Ausgestellt wird das faszinierende Bild im neuen zylinderförmigen Gebäude des Architekturbüros sauerbruch hutton an der Schänzlebrücke. Mit rund 50 Metern Höhe und einem Ausstellungsareal von 600 Quadratmetern bietet es spannende Zeitreisen und Kunstgenuss vom Feinsten – Gastronomiefläche und Top-Aussicht über den Seerhein inklusive!
In Konstanz entsteht mit dem Panorama Konstanz ein außergewöhnlicher Ort, an dem Geschichte, Kunst und moderne Architektur zusammenfinden. Der 52 Meter hohe Holz-Turm beherbergt künftig ein monumentales Panorama-Gemälde des Künstlers Yadegar Asisi, das das Konstanzer Konzil von 1414 bis 1418 lebendig werden lässt – ein prägendes Kapitel der Stadtgeschichte.
Herzstück des Gebäudes ist ein rund 35 Meter hoher Innenraum, in dem das Rundbild mit etwa 30 Metern Höhe und 100 Metern Länge ausgestellt wird. Besucher betrachten das Panorama von einer 15 Meter hohen Plattform und tauchen in das mittelalterliche Konstanz ein, als Kirchenvertreter aus ganz Europa in der Stadt zur Papstwahl ins paradiesisches Konstanz zusammenkamen. Das Gebäude in Konstanz wird das sechste seiner Art in Deutschland sein. Auch in Pforzheim, Wittenberg, Leipzig, Dresden und Berlin stehen bereits kunstvolle Panorama-Türme.
Besonders ist auch die nachhaltige Holzbauweise. Architekt Matthias Sauerbruch ist überzeugt, dass der Turm mit seiner, je nach Blickwinkel wechselnden Fassade, zum westlichen Eingangstor und einem neuen Wahrzeichen der Stadt Konstanz werden kann.
Neben Kunst und Geschichte entsteht in den oberen Stockwerken ein Restaurant mit Bar und beeindruckendem Blick über das Bodensee- und Alpenpanorama. Diese Bereiche sind auch ohne Besuch der Ausstellung zugänglich und laden zum Verweilen und Genießen ein.
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