Unter dem Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ lenkt der diesjährige Tag des offenen Denkmals den Blick auf die verschiedenen Denkmalwerte und auf die Einmaligkeit eines jeglichen Kulturdenkmales – als Ressource mit Unikatcharakter, woraus sich der besondere Anspruch nach Schutz und schonendem Umgang ableiten lässt.
In Konstanz werden am 13. und 14. September 2025 zahlreiche Denkmale unter dem Aspekt ihrer vielschichtigen Erinnerungs- und Gegenwartswerte präsentiert: als stadtgeschichtliche Wissensspeicher, als Zeugnisse kirchlichen Lebens und Kunstschaffens, als Ausdruck der vom See geprägten Kulturlandschaft oder in ihrer ökologisch-nachhaltigen Dimension. Denn das materialgerechte Reparieren historischer Substanz, das behutsame Anpassen an neue Anforderungen, bewahrt die geschichtlichen Werte und schreibt im Sinne der Nachhaltigkeit zugleich Lebenszyklen fort, stellt damit einen Beitrag zu Ressourcenschonung und Klimaschutz dar.
Programm
Der Tag des offenen Denkmals wird durch Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn am Samstag, den 13. September 2025, um 10.00 Uhr in der Villa Rheinburg eröffnet. Dabei präsentieren Bauherren und Planer, unterstützt von städtischen Mitarbeiter:innen, drei gelungene Hausinstandsetzungen, die gleichermaßen Anforderungen der Denkmalpflege wie des Klimaschutzes erfüllen. Für die musikalische Umrahmung sorgt der renommierte Flötist Martin Stadler.
Am Sonntag, den 14. September, um 19.00 Uhr findet in der Hl.-Kreuz-Kapelle in Dingelsdorf-Oberdorf ein musikalischer Ausklang mit der Frauenschola Choriosa statt.
Dazwischen öffnen zahlreiche Konstanzer Denkmale ihre Pforten. Überall finden fachkundige Führungen statt, bei privaten Wohnhäusern sind in der Regel Voranmeldungen erforderlich. Zudem werden mehrere Stadtrundgänge zu ausgewählten Themen sowie spezielle Themenführungen im Rosgartenmuseum angeboten.
Weitere Informationen finden Interessierte hier.
Tag des offenen Denkmals am 13. und 14. September 2025
Es sind die Erinnerungswerte, welche die Denkmale aus der Masse des von Menschenhand Geschaffenen herausheben. Denkmale machen auf historische Ereignisse aufmerksam, sie dokumentieren traditionelle Konstruktionen und Bauweisen, veranschaulichen historisches Kunstschaffen, künden von den Lebens- und Glaubenswelten vergangener Generationen.