Johannes Brahms "Ein deutsches Requiem" Sinfonischer Chor Konstanz, Bodensee Philharmonie, Julia Sophie Wagner (Sopran) und Maximilian Krummen (Bariton), Leitung: Wolfgang Mettler
Johannes Brahms (1833– 1897) Werk, Ein deutsches Requiem op. 45 ,
ist eher ein Werk des Trostes für die Lebenden als eine traditionelle Totenmesse. Es wurde am 18. Februar 1869 in Leipzig uraufgeführt.
Zur Wahl des Titels schrieb Brahms: „Was den Text betrifft, will ich bekennen, daß ich recht gern auch das ‚Deutsch‘ fortließe und einfach den ‚Menschen‘ setzte.“
Clara Schumann (1819 – 1896) schrieb in einem Brief an Brahms: „... es ist ein ganz gewaltiges Stück, ergreift den ganzen Menschen in einer Weise wie wenig anderes. Der tiefe Ernst, vereint mit allem Zauber der Poesie, wirkt wunderbar, erschütternd und besänftigend.“
Erleben Sie eines der bedeutendsten und emotionalsten Werke der Musikgeschichte, dargeboten in der siebenteiligen Fassung für Soli, Chor und Orchester. Unter der Leitung von Wolfgang Mettler wird der Sinfonische Chor Konstanz von der renommierten Bodensee
Philharmonie begleitet.
Für die anspruchsvollen Solopartien konnten zwei herausragende Stimmen gewonnen werden: Die Sopranistin Julia Sophie Wagner, die bereits 2025 im Konstanzer Konzil bei der Uraufführung von Enjott Schneiders „Die Glocke“ glänzte. Und der Bariton Maximilian Krummen, der dem Publikum am Bodensee spätestens seit seiner gefeierten Rolle im „Freischütz“ auf der Bregenzer Seebühne 2025 bestens bekannt ist.